AKTUELLES

PERSÖNLICH

Thomas Berger kurz & bündig

Geboren am 19.10.1971

Evangelisch, verheiratet mit Sabine, Tochter Julia (2000), Sohn Max (1999)

Leitender Polizeidirektor und Stabschef im Innenministerium

Stv. SPD-Fraktionsvorsitzender im Schorndorfer Gemeinderat, Kreisrat

Hobbys: alle Sportarten mit Ball außer Basketball (1,72 m!!!), gut essen und trinken

Porträt

Ein Wohnzimmer in Meßstetten auf der Schwäbischen Alb. Der Vater sitzt vor dem Fernseher. Am helllichten Tag. Angespannt. Aufgeregt. Nervös. Er springt auf. Läuft hin und her. Kein Wunder. Schließlich spielt sich in diesem Moment eine der spannendsten Szenen in der Geschichte des Bundestages ab. Wir schreiben den 27. April 1972 – den Tag des konstruktiven Misstrauensvotums gegen Bundeskanzler Willy Brandt. Es scheiterte hauchdünn. Und der Jubel im Hause Berger war grenzenlos. Viel hat Sohn Thomas damals nicht mitbekommen. Er war zu klein. Dafür hat er von seinem Elternhaus im Laufe der folgenden Jahre eine Menge mitgekriegt. Werte. Sozialdemokratische Werte. Denn dem Betriebselektriker und Betriebsratsvorsitzenden Kurt Berger und seiner Frau Magda, einer Näherin, ging es stets um Gerechtigkeit. Gerechtigkeit, die nicht an der eigenen Wohnungstür endet. Und dies hat sich voll auf den Sohn übertragen.

Der Blick ins Meßstetten der frühen 70er Jahre genügt eigentlich schon, um nachvollziehen zu können, wie Thomas Berger tickt. Um seinen Antrieb und seine Sichtweisen zu verstehen. Mit Bundestagsdebatten ist er sozialisiert worden, Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind und waren für ihn stets wichtige Grundpfeiler. Dass er sich politisch einsetzt, ist deshalb keine Überraschung. „Der Wert unserer Gesellschaft zeigt sich darin, wie wir mit den Ärmsten umgehen“, ist einer seiner Lieblingssätze. Im Stadtrat, im Kreistag und hoffentlich demnächst im Landtag möchte und kann er dafür sorgen, dass dies im Sinne seiner Werte geschieht.

Thomas Berger Kinderbild

O-Ton

Thomas Berger

Thomas Berger, Sie sind Stabschef im Innenministerium, aber auch ein erfolgreicher Kommunalpolitiker. Halten Sie dadurch Kontakt zur Basis?
Ich sehe das genau andersherum. Ich sehe mich als Kommunalpolitiker, als Teil der Basis, mit Kontakt zur Spitze.

Und warum um alles in der Welt wollen Sie jetzt noch in den Landtag?
Weil ich so aktiv wie möglich mithelfen will, dass die SPD weiter Regierungspartei bleibt. Denn dieses Land braucht die SPD.

Können Sie das erklären?
Selbstverständlich. Wir haben als Teil der Landesregierung brillante Arbeit geleistet. Das muss so weitergehen. Unsere Umfragewerte spiegeln noch nicht wider, was wir in der Regierung leisten. Das muss sich ändern.

Wie kann man dies ändern?
Indem wir darüber sprechen. Wir haben vieles erreicht – von der Bildung bis zu den Finanzen. Aber wir haben versäumt, genug und aktiv darüber zu sprechen. Aber Bescheidenheit ist in diesem Fall unangebracht: Wir müssen unsere Erfolge besser kommunizieren. Seien wir doch mal ehrlich. Die CDU hat 2011 doch so getan, als ob durch den Regierungswechsel das Land unterginge.

Es steht immer noch.
Richtig. Die CDU denkt, dass ihr dieses Land gehört. Dabei gehört es allen Menschen. Und dann kamen wir – und Baden-Württemberg steht sogar besser da als zuvor. Das beste Kompliment, das wir bekommen können, ist doch, dass der CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf gar nichts grundlegend ändern will.

Und doch gibt es große Unterschiede zwischen Ihrer und seiner Partei. Was ist der größte?
Die CDU ist an der falschen Stelle konservativ. Sie will das System bewahren. Wenn ich jedoch unsere – zu einem großen Teil guten – Lebensumstände konservieren will, muss ich das System ändern. Die SPD ist dagegen wertkonservativ. Sie versucht die Werte dieser Gesellschaft zu bewahren – und ändert dafür, wo es nötig ist, das System.

Das klingt schön, aber auch abstrakt. Können Sie das mit einem Beispiel untermauern.
Natürlich. Nehmen wir die sogenannte Homo-Ehe. Die CDU hält stur am System fest und sagt: Ehe gibt es nur zwischen Mann und Frau. Familie ist nur Mutter, Vater, Kind. Ich sage: Bei Ehe und Familie geht es um Werte. Es geht darum, füreinander zu sorgen, Verantwortung zu übernehmen. Um diese Werte zu bewahren, müssen wir das System anpassen und gleichgeschlechtliche Paare gleichstellen.

Glauben Sie, das sieht die Mehrheit der Deutschen so?
Ganz sicher. Selbst meine katholische Mutter von der Schwäbischen Alb sagt: „Wenn sie sich lieben, sollen sie heiraten.“ Die CDU hinkt dem gesellschaftlichen Wandel weit hinterher.

Ihr direkter CDU-Kontrahent Claus Paal hat Sie zu Beginn des Wahlkampfs via Pressemitteilung zum Thema Innere Sicherheit angegriffen.
Das war eine Enttäuschung für mich. Ich freue mich zwar sehr darauf, mich mit Claus Paal auseinanderzusetzen. Aber doch nicht auf diese Weise.

Wie dann?
Ich möchte mit ihm, aber auch mit den Kandidaten der anderen Parteien debattieren. Auge in Auge, vor Publikum. Damit sich jeder ein Bild machen kann, wer ihn am besten im Landtag vertritt.

Standpunkte

Deutschland hat aufgrund seiner Stärke und seiner Geschichte eine besondere Verantwortung, was die Behandlung von Opfern angeht. Dieser Verantwortung müssen wir gerecht werden, indem wir es Menschen, die in ihren Heimatländern bedroht sind, ermöglichen, hier eine neue Heimat zu finden. Gleichzeitig müssen wir die Grenzen der Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft im Blick haben und eingestehen, dass wir Armut nicht durch Migration bekämpfen können. Deshalb werden wir auch um Abschiebungen nicht herumkommen. Gleichzeitig ist es aber unsere Verpflichtung, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um die Verhältnisse in den Herkunftsländern zu verbessern und den Menschen so eine Lebensperspektive in ihrer Heimat zu ermöglichen. Denn klar ist: Alle, die ihre Heimat verlassen, haben dafür gute Gründe. Aber leider können nicht alle für die Gewährung von Asyl maßgeblich sein.

Es gibt viele Länder, die nach massiver Zuwanderung einen massiven sozialen Aufstieg verzeichnen konnten: die USA, Australien, Kanada – und auch Deutschland. Die Millionen Gastarbeiter, die in den 1950er und 1960er Jahren zu uns kamen, haben unser Land vorangebracht und enorm gestärkt. Sie und ihre Nachkommen sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Angesichts der schrumpfenden Bevölkerung sowie des Fachkräftemangels in Deutschland ist Zuwanderung auch heute notwendig. Latente Ängste vor dem Fremden und vor persönlichen Verlusten durch Zuwanderung sind menschlich und verständlich. Doch objektiv betrachtet entbehren sie einer Grundlage. Was wohl stimmt: Im Einzelfall kann es durch Zuwanderung auch Verlierer geben. Im Kollektiv – und dies muss der Fokus von Politik sein – werden wir davon auch in Zukunft profitieren. Zuwanderer sind oft sehr motiviert, in Deutschland ihr Glück zu machen. Diese Motivation setzen sie ein, für sich und für uns alle. Voraussetzung dafür ist Integrationsbereitschaft – von beiden Seiten.

Das oberste Ziel einer guten Bildungspolitik muss Chancengerechtigkeit sein – und nicht etwa Chancengleichheit. Denn erstens ist diese ohnehin eine Utopie, und zweitens sind gleiche Chancen nicht automatisch auch gerecht. Gleichmacherei steht der Individualität unserer Kinder und Jugendlichen entgegen. Jede/r Schüler/in muss, unabhängig von Herkunft und sozio-kulturellem Hintergrund, zu der für sie/ihn richtigen Zeit die Chance haben, ihre/seine beste Leistung zu erbringen. Jeder muss nach seinem Vermögen zum richtigen Zeitpunkt gefördert werden. Um diese Chancengerechtigkeit zu gewährleisten, ist die Gemeinschaftsschule – als ein zusätzliches Schulmodell – ein wichtiger Aspekt. Und den kritischen Tönen der Opposition zum Trotz: Dieses Konzept ist ein Erfolgsmodell. Das zeigen nicht zuletzt die Zahlen: Seit ihrer Einführung 2012/13 hat sich die Zahl der Gemeinschaftsschulen versechsfacht, 17-mal so viele Schüler wie im ersten Jahr besuchen aktuell eine solche Schule. Was hier auch wichtig zu erwähnen ist: Keiner Schule wurde dieses Konzept in irgendeiner Form übergestülpt. Jede einzelne hat sich selbst dafür beworben. Aber nicht nur in Schulen gilt es zu investieren, sondern auch in frühkindliche Betreuung. Im Pakt für Familie haben wir mit den Kommunen vereinbart, dass das Land zukünftig 68 Prozent der Betriebsausgaben für einen Krippenplatz fördert. Im Vergleich zu 129 Millionen Euro im Jahr 2011 versechsfachen wir so die Zuweisungen auf voraussichtlich 795 Millionen Euro im Jahr 2016.

Zunächst mal sind Ehen und Familien Verbindungen von Menschen, die füreinander sorgen, füreinander eintreten und füreinander Verantwortung übernehmen. Dies gilt für eine klassische Familie ebenso wie für eine Patchwork-Familie, für heterosexuelle Ehen ebenso wie für sogenannte „Verpartnerte“, es gilt auch für Unverheiratete. Ehe und Familie sind Verantwortungsgemeinschaften. Als solche bilden sie den Kitt unserer Gesellschaft. Für den Staat und damit für unsere aktuelle und zukünftige Gesellschaft sind Ehe und Familie aber erst dann besonders viel Wert, wenn aus ihr Kinder hervorgehen. Kinder sind unsere Zukunft, sie dürfen kein Armutsrisiko sein. Die Politik muss die Rahmenbedingungen bzw. das Klima dafür schaffen, dass Menschen Familien gründen wollen. Dafür müssen sie sich sicher fühlen – real und wirtschaftlich. Insofern sind alle Politikfelder Familienpolitik: Bildung, Arbeit, Wirtschaft, Innere Sicherheit etc. Ureigene Familienpolitik ist dagegen, dass der Staat in Kinder investieren soll und nicht in Ehen – Stichwort Ehegattensplitting. Dies darf kein Steuerfluchtmodell für kinderlose Doppelverdiener sein, sondern sollte denen zugutekommen, die durch ihre Kinder unser aller Zukunft sichern.

Es ist oft von Generationengerechtigkeit die Rede – doch es gibt keine Einigkeit darüber, wie diese aussehen sollte, geschweige denn wie sie erreicht werden kann. Höchstwahrscheinlich ist sie eine Utopie. Ebenso gut und leichter zu erreichen ist Generationenverbundenheit. Wo früher Familienbande wirkten, muss heute gegenseitige Anerkennung stehen: Die Weisheit eines langen Lebens und die Leistungsfähigkeit eines jungen Lebens dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Generationen müssen zusammengeführt werden. Im übertragenen Sinne, aber auch ganz praktisch in neuen Wohnformen. Allgemein muss sich der Staat in drei Bereichen auf eine alternde Gesellschaft einstellen. Erstens Wohnen: Wir benötigen ausreichend kleinere, bezahlbare Wohneinheiten. Zweitens Gesundheitsvorsorge: Das Gesundheitssystem muss bezahlbar bleiben. Die Zuzahlungen für Rentner sind am Limit. Und drittens Mobilität: Die Zukunft liegt in einer alternden Gesellschaft sicher nicht im Individualverkehr. Hier wie in puncto Wohnen gilt es, ein schlüssiges Konzept für die Stadt der Zukunft zu entwickeln – von dem Alt und Jung profitieren.

Gute Arbeit – das bedeutet zweierlei. Auf der einen Seite steht die volle Leistungsbereitschaft für den Betrieb, die Mitarbeit für den Erfolg des Unternehmens. Auf der anderen Seite, und das ist der Kern, muss der Arbeitnehmer dafür seinen gerechten Anteil am so erarbeiteten Erfolg erhalten. Er muss einen fairen Lohn für seine erbrachte Leistung beziehen und sich so über die Arbeit seine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben finanzieren können. Jede Arbeit, die das nicht ermöglicht, ist per se nicht gut. Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro kann für ein Unternehmen in Baden-Württemberg keine unüberwindliche Hürde sein. Zu wirklich guter Arbeit gehört aber noch mehr: die Möglichkeit, sich weiterzubilden und weiterzuentwickeln, Sicherheit sowie Anerkennung.

Eines zeichnet Baden-Württemberg ganz besonders aus: ein starker Mittelstand. Dieser ist innovativ, sozial, bodenständig und verantwortungsbewusst. Verantwortungsbewusst vor allem gegenüber der Arbeiterschaft. Die Symbiose von Innovation und Gerechtigkeit ist der Kern der Wirtschaft in Baden-Württemberg. Das System des Zusammenwirkens von Arbeiterschaft und Mittelstand funktioniert hier seit Jahrzehnten und stellt einen Grundpfeiler unseres Wohlstands dar. Jede Investition in den Mittelstand ist zugleich eine Investition in die Arbeiterschaft – und in eine erfolgreiche Zukunft unseres Landes.

Unter sozialdemokratischer Führung ist es dem Wirtschafts- und Finanzministerium in Baden-Württemberg vier Jahre in Folge gelungen, eine Schwarze Null zu schreiben – und das bei steigenden Ausgaben. Eine stolze Leistung! Ohne Neuverschuldung auszukommen ist immer gut – obwohl fiskalische Schulden nicht per se schlecht sind. Für bestimmte Investitionen können sie richtig und lohnenswert sein. Besonders wenn es um Infrastruktur geht, also Straßen, Schienen und Netze. Lange Zeit war Baden-Württemberg in diesem Bereich spitze, doch die Vorgängerregierungen haben es schleifen lassen, zu wenig in diesem Bereich getan. Diese „grauen Schulden“, also zulasten nachfolgender Generationen nicht getätigte Investitionen, sind das größere Problem in unserem Land. In der grün-roten Koalition haben wir begonnen, diesen Investitionsstau zu beheben – in diese Richtung muss es weitergehen. Außerdem muss Finanzpolitik allgemein wieder stärker volkswirtschaftlich gedacht werden. Was bedeutet das? Nun, ein Problem ist, dass durch Fehlentwicklungen auf dem Finanzmarkt die Risiken drastisch gestiegen sind. Und während diese Risiken sozialisiert, also der Allgemeinheit angelastet werden, werden die Gewinne privatisiert. Darum muss der Bankensektor tiefgreifend reguliert werden. Geld ist nur so lange etwas wert, wie die Menschen darauf vertrauen.

Es ist die ureigenste Aufgabe des Staates, seine Bürger vor Kriminalität und Angriffen zu schützen. In Deutschland sind Baden-Württemberg und Bayern in dieser Disziplin spitze – und kämpfen unter anderem mit einem Kooperationsabkommen zur Bekämpfung von Einbruchskriminalität gemeinsam darum, diese Spitzenposition auszubauen. Objektiv betrachtet leben die Menschen in Baden-Württemberg auch in der Tat so sicher wie noch nie. Es gibt so wenig Straftaten wie nie, auch die Einbruchszahlen gehen zurück, die Aufklärungsrate steigt. Im vergangenen Jahr gab es in der Polizei so viele außerplanmäßige Beförderungen wie noch nie (1500). Gleichzeitig wurden so viele neue Stellen geschaffen wie nie zuvor (300). Das sozialdemokratisch geführte Innenministerium wird in der Legislaturperiode (2011-2016) über 1 Milliarde Euro mehr in die Polizei investiert haben als zuvor die vermeintlich Konservativen. Durch solche Investitionen sowie durch die neuen Strukturen in den Sicherheitsbehörden, besonders in der Polizei, wird Baden-Württemberg den hohen Sicherheitsstandard auch in den nächsten Jahrzehnten sicherstellen können. Und nicht zuletzt gilt auch hier: Qualität geht vor Quantität. Alleine mit einem „Mehr“ an Beamten ist niemandem geholfen. Wir brauchen die Besten, die wir haben können. Daran arbeiten wir.

Baden-Württemberg ist als eine der stärksten Industrieregionen Europas von einer guten Infrastruktur elementar abhängig. Infrastruktur bedeutet heute nicht mehr nur Schienen und Straßen, sondern auch schnelles Internet, eine gut ausgebaute Datenautobahn. Ich will hier nicht mit Zahlen um mich werfen, aber es ist klar, dass umfangreiche Investitionen nötig sind. Darüberhinaus ist eine intelligente, aber auch den Belangen des Umweltschutzes berücksichtigende Infrastruktur für die Weiterentwicklung Baden-Württembergs als prosperierendes Land unerlässlich.

Es ist unsere Verantwortung, die Welt so zu bewahren, dass wir sie mit gutem Gewissen unseren Kindern und Kindeskindern überlassen können. Dies erreichen wir nur mit einem durchdachten Energiekonzept, das zu 100 Prozent auf erneuerbaren Energien basiert. Weder für Jahrtausende strahlender Müll, noch klimaschädliche Kohle-Emissionen sind Optionen für die Zukunft. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Zumindest in der Regel sollte Energie möglichst dort erzeugt werden, wo sie auch verbraucht wird.

Sie möchten meinen Standpunkt zu einem weiteren Thema wissen? Oder tiefergehend über meine Meinungen diskutieren? Schreiben Sie mir!

Unterstützen Sie Thomas Berger mit einer kleinen Spende. Oder mit einer großen ;-).

Oben klicken oder Überweisung an: SPD Rems-Murr, Konto 150 688 17, Kreissparkasse Waiblingen 602 500 10
bzw. IBAN: DE70 6025 0010 0015 0688 17, BIC: SOLADES1WBN

Wahlkreis

Dieser Abschnitt soll nicht dazu dienen, die touristischen Vorzüge der Städte und Gemeinden im Wahlkreis zu beschreiben und jeden Ort für seine schönsten Flecken und besten Leistungen zu loben. Denn klar ist: Jeder Ort im Wahlkreis hat viele Stärken und Reize. Noch wichtiger ist doch aber: Jeder Ort im Wahlkreis hat Themen, die ihn besonders beschäftigen. Einige sind in allen Städten und Gemeinden gleich, andere spezifisch. Für einen Landtagsabgeordneten ist es wichtig, diese Themen zu kennen, damit er sich für sie einsetzen kann. Ebenso ist es wichtig, dass die Wähler diese Meinungen im Voraus kennen. Sollte ein Thema fehlen – kontaktieren Sie mich.

Thomas Berger in Kernen

Kernen im Remstal

Einwohner: ca. 15 000

Interessant: Das alte Pfarrhaus ist heute der Polizeiposten – und zwar der (inoffiziell) schönste Baden-Württembergs.

Kernthemen: Inklusion, also die Einbindung von Menschen mit Behinderungen in das alltägliche Leben, ist ein wichtiges Thema und hehres gesellschaftspolitisches Ziel. Kaum eine Gemeinde ist auf diesem Gebiet so erfahren wie Kernen im Remstal. Schließlich ist die Diakonie Stetten nicht nur ein großer Arbeitgeber im Ort, sondern auch wichtiger Bestandteil des Gemeindelebens. Die Menschen in Kernen wissen daher auch, dass Inklusion immer mit Augenmaß geschehen sollte und nicht zur Überforderung von Bewohnern, Mitarbeitern und zentralen Einrichtungen wie der Diakonie führen darf. Außerdem müssen wir dafür sorgen, dass ausreichend hochwertige Angebote an Ganztagesbetreuung an allen Schulen in Kernen geschaffen werden.

Online: www.kernen.de

Plüderhausen

Einwohner: ca. 9300

Interessant: Plüderhausen hat gleich drei Theater: das Plüderhäuser Theaterbrettle, das Theater hinterm Scheunentor und das Walkersbacher Bauerntheater.  

Kernthemen: Da Plüderhausen gerade noch innerhalb der Region Stuttgart verortet wird, stehen der Gemeinde keine Fördermittel aus dem Topf „ländlicher Raum“ zu. Das ist zwar im Grundsatz regelkonform, aber nicht fair. Besser wäre eine bedarfsorientierte Verwendung der Fördermittel: keine starre Regelbefolgung, sondern ein flexibler und sinnvoller Einsatz von Ressourcen. Außerdem sehr wichtig für große Teile der Bevölkerung: Windkraft – wie an vielen Orten auch in Plüderhausen ein Streitthema. Um den Streit zu schlichten, ist eine ergebnisoffene Standortprüfung der erste richtige Schritt. Danach muss man weitersehen.

Online: www.plüderhausen.de

Thomas Berger in Pluederhausen
Thomas Berger in Remshalden

Remshalden

Einwohner: ca. 13 600

Interessant: In Hebsack gab es bereits Anfang des 19. Jahrhunderts Industrie. Die bedeutende Hemdenfabrik produzierte 10 000 blaue Fuhrmannshemden pro Jahr.

KernthemenRemshalden wird ein wesentlicher Bestandteil der interkommunalen Gartenschau 2019 sein. Hierdurch, aber auch durch die Nutzung anderer Drittmittel, gilt es, die Gemeinde noch weiter nach vorne zu bringen. Zum Thema Windkraft gibt es eindeutige Signale aus der Bevölkerung. Ich bin ein ausgewiesener Befürworter der Windkraft, da ich davon überzeugt bin, dass nur so die Energieversorgung des Industrielandes Baden-Württemberg auf Dauer von Stromimporten unabhängiger werden kann. Es ergibt aber auch keinen Sinn, Windkraft gegen den Willen der Menschen und Verantwortlichen vor Ort durchzudrücken. Hier sind kluge Kompromisse gefragt, die Argumente aller Seiten müssen gehört und ernst genommen werden.

Online: www.remshalden.de

Rudersberg

Einwohner: ca. 11 000

Interessant: Rudersberg ist die Gemeinde mit dem höchsten Streuobstwiesenanteil in ganz Deutschland.

Kernthemen: In Sachen Verkehr haben die Rudersberger sich gegen eine Umgehungsstraße ausgesprochen. Damit ist das Thema vom Tisch, und dies ist gut so. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Anliegen Rudersbergs auf Verkehrsentlastung umsetzen und dennoch in Miedelsbach dem Wunsch einer Umgehung des Ortes nachkommen können. Ich möchte auch hier die Bürger sprechen lassen. Rudersberg ist ein wichtiger Ort für den Hochwasserschutz im Wieslauftal und im Remstal. Deshalb müssen weitere Maßnahmen getroffen werden – diese müssen jedoch auch den Belangen der Umwelt gerecht werden. Es gilt, gute Kompromisse zu finden. Dies wird mühevoll. Ich sage zu, mich einzubringen und meinen Einfluss dafür zu nutzen, diesen Kompromiss zu erarbeiten.

Online: www.rudersberg.de

Thomas Berger in Rudersberg
Thomas Berger in Schorndorf

Schorndorf

Einwohner: ca. 38 500

Interessant: Schorndorf ist für seine zahlreichen Kreisverkehre bekannt. Beim Bau dieser Verkehrsrondelle war Schorndorf bundesweit Vorreiter, was der Stadt den Spitznamen „Große Kreiselstadt“ einbrachte.

Kernthemen: Wie in vielen Städten und Gemeinden ist die Bewältigung der Flüchtlingskrise eines der größten Themen in der Stadt. Trotz der riesigen Herausforderung ist in Schorndorf ein bemerkenswerter Schulterschluss zwischen Bevölkerung, Stadtverwaltung und Kommunalpolitik gelungen. Diesen gilt es beizubehalten und zu intensivieren, um auch zukünftig für die Herausforderungen gewappnet zu sein. Zudem hat Bildung in Schorndorf oberste Priorität. Die Betreuungssituation von Kleinkindern sowie die Ganztagesbetreuung an Schulen ist bereits gut entwickelt, um die Qualität zu sichern und punktuell zu verbessern, sind aber auch künftig große Anstrengungen vonnöten.

Online: www.schorndorf.de

Urbach

Einwohner: ca. 8700

Interessant: Am 7. April 2001 kamen an einem Obstwiesenhang am Kirchsteig rund 70.000 Kubikmeter Gestein und Erde auf einer Breite von 240 Metern ins Rutschen, das Gelände sackte um bis zu 17 m tief ein. Dieses Terrain wurde inzwischen als Geotop und Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Kernthemen: In Urbach lebt man gerne. Das führt zu Engpässen im Wohnungsbau, besonders im sozialen Wohnungsbau. Hier müssen Land und Bund helfen. Gerade angesichts der Flüchtlingssituation muss es Gemeinden allgemein ermöglicht werden, ohne viel Bürokratie flexible Lösungen zur Erschließung von Wohnbauflächen zu erarbeiten. Ein weiteres wichtiges Thema in Urbach ist, das gute Schulangebot zu erhalten bzw. weiter zu verbessern. Die Anstrengungen der Kommune müssen unterstützt werden, z. B. mit einer ausreichenden Lehrerausstattung für das Ganztagsangebot an der Wittumschule.

Online: www.urbach.de

Thomas Berger in Urbach
Thomas Berger in Weinstadt

Weinstadt

Einwohner: ca. 26 000

Interessant: In Weinstadt ist der Name Programm. Die Große Kreisstadt hat die größte Rebanbaufläche im Remstal.

Kernthemen: Weinstadt liegt verkehrsgünstig. Dies führt jedoch dazu, dass es für junge Familien kaum erschwinglich ist, sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Es gilt, dafür zu sorgen, dass die Anstrengungen der Kommune bei der Verdichtung der Ortsteile, aber auch in der Erschließung neuer Wohngebiete in der Region und beim Land Unterstützung finden. Damit einhergehend ist es zwingend notwendig, dass der Ausbau von Ganztageseinrichtungen landesseitig unterstützt wird. In diesem Zusammenhang ist auch der Nahverkehr ein wichtiges Thema: Die S2 ist eine Schlagader der Gemeinde. Die Deutsche Bahn muss dazu gebracht werden, sowohl in Wagenmaterial als auch in die Bahnhöfe auf der Remstalbahn zu investieren.

Online: www.weinstadt.de

Winterbach

Einwohner: ca. 7500

Interessant: Gleich zwei Fußballprofis lebten hier: der brasilianische Nationalspieler Giovane Elber und U-21-Nationalspieler Davie Selke (RB Leipzig). 

Kernthemen: Winterbach ist die Heimat starker Unternehmen. Durch langfristiges Handeln aller Verantwortlichen muss der Standort weiter attraktiv bleiben. Winterbach kann sich trotz ungünstiger geografischer Lage und der entsprechenden Plansätze weiter positiv entwickeln (Regionalplan, Naturschutz- und Hochwasserschutzgebiete etc.). Aber die Abgeordneten des Landtages müssen sich dafür stark machen, dass die Situation der Gemeinde bei den Verantwortlichen im Land anerkannt und berücksichtigt wird. Die Gartenschau 2019 ist eine Chance, über Drittmittelfinanzierung Winterbach nach vorne zu bringen. Dies will ich als Stadtrat einer der Teilnehmergemeinden, als Kreisrat und als künftiger Landtagsabgeordneter unterstützen.

Online: www.winterbach.de

Thomas Berger in Winterbach

Zweitkandidat

Matthias Klopfer kurz & bündig

Geboren am 14. März 1968 in Stuttgart, aufgewachsen in Renningen

Evangelisch, verheiratet mit Anni Betz, Sohn Simon (1998)

Oberbürgermeister der Stadt Schorndorf (seit 2006)

Hobbys: Skifahren, Radfahren, Laufen, Lesen, Kochen, VfB Stuttgart (demnach stets auf Ballhöhe … ;-))

O-Töne

Das sagt Matthias Klopfer: 
„Meine Zweitkandidatur soll ein Signal sein, dass ich Thomas Berger zu hundert Prozent unterstütze. Die kommunale Politik benötigt eine Stimme im Landtag – und dafür werden wir zusammen kämpfen. Ich gehe fest davon aus, dass Thomas als Nummer eins nicht ausfällt. Der Mann ist schließlich pumperlgesund. Ich will ihm die volle Unterstützung geben. Meine Aufgabe ist und bleibt es aber, Oberbürgermeister in Schorndorf zu sein.“

Das sagt Thomas Berger: 
Ich bin sehr froh, Matthias Klopfer an meiner Seite zu haben. Er ist einer der brillantesten Köpfe des Landes. Innovativ, gescheit, geradeaus. Aber man kann sich auch an ihm reiben, in der Sache mit ihm streiten – was in einem politischen Prozess oft wichtig ist. Dazu ist er ein toller Mensch. Ich hätte nicht gedacht, dass er es auf sich nimmt, mein Zweitkandidat zu sein. Aber keine Angst. Ich habe schon vor, fünf Jahre durchzuhalten.

Ein paar Impressionen

KONTAKT

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Thomas Berger
Bergstraße 14/1
73614 Schorndorf

0 71 81 / 2 59 96 20
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